Karin ging sicher auf der Highline die immer steiler wurde je näher sie dem Ankerpunkt kam. Nach mehr als 500m ohne Probleme glitt sie ca. 60m vor dem Ziel zur Seite ab weil sie auf die Backup-Line, die sich um die Slackline gewickelt hatte, drauf stieg und diese weg rutschte. Sie freut sich jedoch sehr dass sie so weit gekommen ist und dabei diese herrliche Landschaft über einem der 10 schönsten Strände der Welt genießen durfte. Für Karin gab es leider keine Gelegenheit es noch einmal zu probieren, da das Wetter umschlug und die Line wegen eines aufkommenden Sturms abgebaut werden musste.

Karin Doblander

Sam startete vom höheren Ankerpunkt und glitt erst mal 30 Meter nach unten bevor er aufstand. Näher am Rand wäre ein eventueller Leashfall ganz einfach zu gefährlich gewesen. Bei seinem zweiten Versuch die Line blind zu laufen ging er bis 10 Meter vor dem Ankerpunkt wo die Leute des Teams ihm zuriefen das er den Punkt erreicht hat an dem er sich setzen darf. Er benötigte 45 Minuten um die Line blind zu laufen, hörte dabei dem beruhigenden Rauschen der Wellen zu die unter ihm an die Felsen schlugen, zählte (wie immer) seine Schritte und erlangte dabei einen Zustand der Meditation . Es waren 1.830 Schritte.

Samuel Volery

5 Minuten danach kam plötzlich heftiger Wind auf und machte es unmöglich weitere Versuche zu unternehmen. Nebenbei erwähnt: die halfMarathon bietet den großen Vorteil von wenig Angriffsfläche bei  starkem Wind.

Vielen Dank auch an Lyell Grunberg  , Pablo KolleoneAntony Newton,Pablo TraversatAidan Williams, Lena Mailyn,Cepi GenioSuizo LocoVassili TheodorouKris MorrKarin Doblander,Adriano Losso und Vangelis Krompas für die großartige Mitwirkung bei diesem genialen Projekt!

Bilder: Aiden Williams, Sidney

Slackline: halfMarathon

Spot: Navagio „Schiffswrack“ Strand, Zakynthos/Griechenland